Feierlichkeiten in Berlin zum 204. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung Venezuelas

Berlin. Die Botschaft der Bolivarischen Republik Venezuela in Deutschland beging am Morgen des 6. Juli das feierliche Gedenken an den 204. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung Venezuelas. Seine Exzellenz, Botschafter Ramón Orlando Maniglia, und die Mitarbeiter der Botschaft in Berlin legten einen Kranz vor der Statue des Befreiers Simón Bolivar in den Gärten des Ibero-Amerikanischen Institutes in Berlin nieder. Nach der Kranzniederlegung erklangen die Töne der Nationalhymne der Bolivarischen Republik Venezuela "Gloria al Bravo Pueblo" und Vertreter anderer diplomatischer Missionen, die an der Veranstaltung teilnahmen, übermittelten ihre Grüße.

Im Anschluss wurden die Freunde Venezuelas zum Festakt in die Deutsche Bank in der Straße Unter den Linden eingeladen, wo in feierlicher Atmosphäre an das historische Ereignis erinnert wurde. Der offizielle Teil der Veranstaltung begann mit der Begrüßung der Gäste durch Botschafter Ramón Orlando Maniglia und einem kurzem Diskurs zur historischen Bedeutung des 5. Juli. Er betonte, wie wichtig es sei, zu verstehen, dass für Venezuela die Freiheit eine kollektive Frage darstelle. Genauso, wie sie auch von den beiden großen Landesvätern Francisco de Miranda und Simón Bolívar verstanden wurde: Freiheit muss für ganz Amerika gelten. Er verwies auf den 200. Jahrestags des berühmten Briefes von Jamaika, der den venezolanischen Unabhängigkeitskrieg und die Befreiungskämpfe auf dem amerikanischen Kontinent vorwegnahm. Außerdem erinnerte er daran, dass sich nächstes Jahr der Todestag des Vordenkers Francisco de Miranda zum 200. Mal jährt und an das Manifest von Carúpano, das vor 200 Jahren den Grundstein zur Abschaffung der Sklaverei legte. Er sagte, dass die Träume des Befreiers sich nicht nur in der Schaffung Großkolumbiens manifestierten, sondern sich auch noch weit nach seinem Tod beispielsweise in der Schaffung der CELAC widerspiegeln und auf diese Weise weiterleben. Das Gedankengut Bolívars sei in diesen neuen Zeiten Venezuelas weiterhin gültig.

Das Duo ALBACA begeisterte während des Empfangs mit ihrem Repertoire aus klassischer und venezolanischer Musik, wobei es sicherstellte, dass dieser nationale Festakt in feierlicher und ausgelassener Atmosphäre stattfand. Die beiden Musiker und Brüder des Duos, Alejandro und Jesús Carillo, haben erfolgreich das Nationale Orchester und Kinderchorprogramm Simón Bolívar durchlaufen.

Mit ihrer Teilnahme an diesem Festakt brachten Botschafter, Diplomaten und Militärattachés aus 35 Ländern sowie Abgeordnete des Deutschen Bundestages und des Berliner Senats, hohe Beamte der Bundesrepublik, Unternehmer und Vertreter der Solidarbewegung sowie der Päpstliche Nuntius, Nikola Eterović, ihre Solidarität mit der Bolivarischen Revolution zum Ausdruck.

 

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